Nepal

Zwischen Kangchenjunga und Makalu
Pioniertrekking über den Isuwa La

 

Im wenig besuchten Nordosten Nepals wurde im 2012 die Route über den Lumba Sumba Pass 5177m eröffnet. Der Weiterweg entlang der Grenze zu Tibet bis zum Makalu Basecamp erfordert eine gute Spürnase und Pioniergeist. Mit der Überschreitung des Isuwa La 5340m versuchen wir, eine neue Route im Makalu Barun Nationalpark zu etablieren.

 

   
Reisedaten:  Oktober 2019
   
Auch bei diesem Trekking beschreiten wir wieder einmal Neuland. Es ist darum nicht möglich, genaue Tagesetappen anzugeben. Eine Beschreibung des Routenverlaufs muss genügen.

Programm:

 

  • Linienflug Zürich - Katmandu.
     
  • Besuch des Thamels oder Ausruhen in unserem Hotel. Organisieren der Trekkingpermits.
     
  • Flug nach Bhadrapur im heissen Tiefland von Ostnepal. Fahrt mit dem Jeep nach Taplejung in den kühleren Bergen.
     
  • In Chiruwa endet die Strasse. Wir beginnen unser Trekking entlang dem wilden Bergfluss Tamor Nadi bis nach Lelep 1695m. Viele malerische Dörfer säumen unseren Weg. Die Bergflanken sind gut genutzt mit Reis- und Hirsefeldern, Kartoffeln und Kürbissen. Viele Blumen erfreuen unser Auge.
     
  • Mit drei Trekkingtagen über Iladanda 2051m und Sera 2515m erreichen wir Olangchun Gola 3028m und sind nun so richtig im Himalaya angelangt. Die Besiedlung wird weniger dicht und die fruchtbaren Felder werden von Yakweiden abgelöst.
     
  • Es geht stetig aufwärts über Yangetar 4203m und dem Passcamp 4453m bis zum Lumba Sumba 5177m. Das nächste Camp ist auf einer Yak - Alp auf 4595m, bevor wir das Sherpa - Dorf Thudam 3571m erreichen. Dies ist eines der abgelegensten Dörfer von ganz Nepal.
     
  • Nach zwei weiteren Tagen überqueren wir den mächtigen Arun Nadi und erreichen Chyamtang 2229m.
     
  • Die nächsten acht Tage sind wir in mehrheitlich unbesiedeltem Gebiet unterwegs. Über den Bambusurwäldern gelangen wir zu einmalig gelegenen Bergseen mit einladenden Zeltplätzen, überqueren 4000m - Pässe und steigen wieder ab zu einsamen Holzfällercamps und verlassenen Yak - Alpen.
    Einzelne Wildbachüberquerungen können zeitraubend sein, ebenso wie die Wegsuche überhaupt.
     
  • Spätestens im Makalu Basecamp werden wir wieder einmal auf andere Trekker treffen. Wir haben einen Ruhetag verdient und geniessen die Ausblicke auf den Makalu 8468m und weitere Himalayariesen.
     
  • Wiederum wartet Neuland auf uns. Wir erkunden eine Route zum Isuwa La 5340m. Unsere Blicke schweifen zum einsamen 7000er Chamlang 7321m und über die grösstenteils unerforschten Gebiete des Makalu Barun Nationalparks - Ziele für zukünftige Projekte.
     
  • Wir rechnen 3 - 4 Tage, um Dupu Kharka 3375m im oberen Isuwa Khola zu erreichen.
     
  • Es gibt keinen einfachen Weg dem Fluss entlang talauswärts. Wir müssen deshalb wieder etwas ansteigen und gelangen mit viel Auf und Ab in vier Tagen zum Arun Nadi, den wir früher schon an seinem Oberlauf überquert haben.
     
  • Steil geht es auf der anderen Talseite aufwärts nach Mudhe, das durch eine staubige Strasse mit Khadbari und Tumlingtar verbunden ist.
     
  • Wir nehmen Abschied von den Bergen und fliegen zurück nach Katmandu, wo nach langer Zeit wieder einmal ein Hotelzimmer mit Dusche auf uns wartet.
     
  • Wir kaufen letzte Souvenirs im geschäftigen Thamel und besteigen den grossen Flieger, der uns um viele Erlebnisse reicher nach hause bringt.
   

    

Anforderungen:  
Dieses Pioniertrekking führt über weite Teile auf noch kaum bekannten Routen mit schlechten Wegen, über sog. "Shikari bato", Jägerwege. Trekking und Bergerfahrung wird vorausgesetzt, ebenso Trittsicherheit  und eine gute Kondition für Tagesetappen
von 6 - 8 Std.
Jeder Teilnehmer hat einen Träger für seine persönliche Ausrüstung und das Zelt.
   

   

Verpflegung:

 

  Unsere Küchenmannschaft kocht dreimal täglich für uns, hauptsächlich Dal Bhat. Auf längeren Etappen gibt es einen Pack
  Lunch. Tourenproviant ist kaum nötig, ausser für persönliche Gelüste zwischendurch.

 

 

   
Ausrüstung:  
Zelte, Küchenausrüstung und Verpflegung werden von uns zur Verfügung gestellt.

Eine ausführliche Ausrüstungsliste erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.

Impfungen:

 

Für Nepal sind keine Impfungen vorgeschrieben. 
   
Zeitverschiebung:  

   Nepal ist der Mitteleuropäischen Zeit 43/4 Std. voraus.

   
Klima:  
Der Herbst ist die beste Trekkingzeit in Nepal. Im Osten sind Anfang Oktober noch letzte Monsunregen möglich. Die Tage sind oft angenehm warm, aber in den Nächten wird die Temperatur manchmal unter den Gefrierpunkt sinken. Dafür ist die Luft sehr klar und die Weitsicht beeindruckend.
   

 

Dokumente:

 

Für Nepal benötigen Sie einen Reisepass, der 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Das nötige Visum erhalten wir problemlos bei der Einreise am Flughafen.

 

Versicherung:

 

Eine Annullationskostenversicherung ist obligatorisch. Sie ist im Pauschalpreis nicht inbegriffen, um Doppelversicherungen zu vermeiden.
   

   
Leitung:

Ernst Marti, Bergführer
Sulzbachstr. 23
8767 Elm
Mail: engg@active.ch
Tel: 055 642 19 91
www.engg.ch

 

 

   

 

   

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